Gute Saat für Kiel

Informationen zur Kampagne "Gute Saat für Kiel"

WIR FEIERN!

Jahresendfeier am Sa. 17.12.11 im Gemeinschaftshaus der Ökosiedlung siehe Termine

“Grüne Gentechnik, Ausweg oder Sackgasse?”

Podiumsdiskussion 3. November 2011 um 19 Uhr in Westerrönfeld bei Rendsburg (Schützenheim am Kanal, Itzehoer Chausee 2, 24784 Westerrönfeld) Veranstalter ist die Fachgruppe Grün der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt

Auf dem Podium: Werner Schwarz (Bauernverbandspräsident SH), Dr. Christel Happach-Kasan (FDP), Barbara M. Rudolf (Bioland SH, HH, MV), Wiebke Freudenberg (attac), Vertreter vom Verbraucherschutz und Gewerkschaft

Totalherbizid kritisch betrachtet

Einladung zur Informationsveranstaltung für Bauern, Gärtner und interessierte Verbraucher

Glyphosat (Roundup) – höchst wirksam und harmlos oder etwa nicht?
am 18. Oktober 2011 um 20.00 Uhr im Landhaus Hohenwestedt, Itzehoherstr. 39, 24594 Hohenwestedt

Glyphosat ist der Wirkstoff in „Roundup“, dem weltweit am meisten eingesetzten Pflanzenschutzmittel. Glyphosat wird in der konventionellen Landwirtschaft, aber gerade auch in Kombination mit gentechnisch veränderten Pflanzen eingesetzt. Lange Zeit galt Glyphosat als unschädlich für Umwelt und Gesundheit. Neueste Studien aus den USA und Südamerika zeigen jedoch, dass Glyphosat, besonders in Kombination mit seinen Hilfsstoffen, als viel problematischer eingestuft werden müsste. Bevor wieder Bauern auf die Anklagebank der Gesellschaft gesetzt werden, müssen wir uns informieren.

Drei hochkarätige Experten werden über die neueren Erkenntnisse zu Glyphosat berichten und mit Ihnen diskutieren:

Prof. Don Huber, renommierter Professor von der Purdue Universität in West Lafayette, Indiana, USA. Er war jahrelang Berater für Pflanzenkrankheiten der amerikanischen Regierung.

Dr. Christoph Then, Tierarzt und Geschäftsführer von Testbiotech e.V. Er arbeitet seit über 15 Jahren auf dem Gebiet der Biotech-nologie und ist Autor zahlreicher Studien zu: Patente auf Leben, Gentechnik, Glyphosat…

Bernd Voss, Mitglied des Landtags und grüner Landwirt­schaftspolitischer Sprecher. Er ist im Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und praktizierender Landwirt in Wilster (Ackerbau und Milchvieh).

Besichtigung des BUND-Gartens

Sa. 3. Sept. pünktlich um 15 Uhr am Treffpunkt, weil wir von dort aus zu den Gärten geführt werden. Der Garten besteht seit 1994 aus 13 zusammengelegten Pachtkleingartenparzellen der Bundesbahn und liegt an der B 404, gegenüber vom Kronsburger Gehölz (siehe Lageplan). Es werden fast sämtliche Gemüsearten angebaut und selbst daraus Saatgut gewonnen. Dieses wird ein Schwerpunkt unserer Führung sein. Im Garten wird ökologisch gegärtnert, angefangen bei der Fruchtfolge (bio-dynamisch, die jeweiligen Bedürfnisse der angebauten Arten berücksichtigend), über Mischkultur, Bodenbearbeitung, Bodenleben, Kompostherstellung, pflanzliche Jauchen, bis zur wichtigen Bedeutung von Blütenangeboten für Insekten. Auf dem Gewürzrondeel mit seinen ca. 70 Kräutern, kann man intensiv erleben, wie  jede Pflanze ihre typischen Blüten und Düfte hat, mit denen sie ihre speziellen Bestäubungsgäste anzieht. Auch Bienen werden auf dem Gelände gehalten.
Alle sind herzlich willkommen!

Lageplan BUND-garten

Kann nachhaltige Landwirtschaft die Versorgung sichern?

Eine Radiosendung zu unserem Thema von Jutta Schwengsbier:
Seit Anfang des Jahres steigen die Weizenpreise und auch andere Lebensmittel werden immer teurer. Gleichzeitig werden immer mehr Ackerflächen zum Anbau von Energierohstoffen genutzt, und das können wir uns nicht mehr lange leisten. … Durch Agrarsubventionen für die Großproduzenten werden Kleinbauern weltweit in den Ruin getrieben und wird eine Eigenversorgung der Bevölkerung unmöglich gemacht. Deshalb fordert auch die Organisation für Ernährung und Landwirtschaft der Vereinten Nationen (FAO) eine grundsätzliche Umorientierung der Landwirtschaft. Durch regionalen, ökologischen Landbau könne die Ernährung der Weltbevölkerung besser gesichert werden als durch den großflächigen Anbau von Monokulturen. … In Kibera, einem der größten Slumgebiete Afrikas in Kenias Hauptstadt Nairobi, trägt zum Beispiel die urbane Landwirtschaft wesentlich zur Ernährung der Bevölkerung bei. …
Hört selbst im Internet unter: Das Forum auf NDR Info am Dienstag, 7. Juni, um 20.30 Uhr.

Pachtgärten Nähe BUND-Garten in Gaarden-Süd frei

“Dringendes Anliegen von Heidrun Kusserow von der Naturgartengruppe des B.U.N.D. (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland):
Es sind noch einige Pachtgärten verschiedener Größen vom Bundesbahnkleingartenverein frei und sollten gerne ökologisch bewirtschaftet werden. Deshalb suche ich dringend Leute, die in diesem Sinne denken und verhindern, dass nicht nachhaltig handelnde Kleingärtner diese Parzellen bekommen. Besonders die eine Fläche von 850-1000 qm würde sich für eine Gruppe eignen, die völlig neu gestalten möchte. Unsere B.U.N.D.-Gärten befinden sich auch dort, so dass ich bei Fragen auch gerne zur Verfügung stünde.
Heidrun Kusserow, Tel 0431-75432 (AB – rufe zurück)”

nächstes Treffen

Wir hatten am 17.5. zu dem Thema Gemeinschaftsgarten, das viele interessiert, Ideen gesammelt, diese sind  notiert und gehen nicht verloren. Die Fortführung des Gute Saat Projektes wurde letztes Mal nur kurz angesprochen, bitte  überlegt wer Lust hat dabei mitzumachen, also eine Ausstellung im Herbst, eine evtl. Saatguttauschbörse oder ähnliches vorzubereiten.
Unser nächstes Treffen findet in schöner, naturnaher Umgebung statt:
am Freitag, 10. Juni um 17 Uhr auf dem Gelände des Kollhorst e.V., Kollhorster Weg 1, 24109 Kiel
Treffen beim großen Reetdachhaus (pünklich, denn wir werden uns einen schönen Platz auf dem Gelände suchen, der evtl etw. weiter ab liegt. Wer nur später kommen kann, für den/die werden wir einen Hinweis am Haus anbringen. Bei Regen können wir rein gehen)
Mit dem Bus von der Stadt aus zu erreichen: Linie 100/1, Haltestelle Königstein, noch ca. 250 m geradeaus gehen und dann sieht man das Reetdachhaus links.

Es geht weiter

die “Gute Saat” hat viele interessierte Menschen zusammengeführt, das nächste Treffen ist am Dienstag, den 17. Mai um 19 Uhr im “SpontiHansa” in der Hansastr. 48. Es geht dann darum zu überlegen, welche der bisherigen Ideen zur Fortführung des Themas wir umsetzten möchten.

unterschreiben – demonstrieren

es fehlen noch fast 21 000 Unterschriften und bis zum 19. April ist nicht mehr viel Zeit, bitte unterschreibt und informiert andere. Wer nicht im Internet unterzeichnen möchte kann sich auch folgendes Formular ausdrucken und per Post schicken. Vorlage_Petition_schriftlich_BOELW

Der BUND-Pinneberg hat einen Bus nach Brüssel zur Demo für freies Saatgut organisiert, weiter Infos zur Demo siehe www.Saatgutkampagne.de

Montag 18. April Bus ab HH-ZOB 5.30 Uhr, 29 Euro
bund.pinneberg@t-online.de, Tel. 04121-2624974

Initiative für Gentechnikmoratorium

Gentechnikanbau stoppen – Petition zeichnen!
Gentechnik macht unsere Lebensmittel teuer und riskant. Mit der Petition fordert der Bund für Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) die Bundesregierung dazu auf, sich auf EU-Ebene für ein Anbauverbot von Gentech-Pflanzen einzusetzen. Das ist dringend notwendig, weil das europäische Zulassungsverfahren Umwelt- und Sicherheitsaspekte nicht ausreichend beachtet. Falls es dennoch so weit kommen sollte, dass neue Gentech-Pflanzen zugelassen werden, muss sich Deutschland dafür stark machen, den Anbau auf nationaler Ebene zu verbieten.
Damit das Anliegen im Petitionsausschuss persönlich vorgetragen und diskutiert werden kann, müssen innerhalb von nur drei Wochen – bis zum 19. April – 50.000 Bürgerinnen und Bürger die Petition mitzeichnen.

Direkt zur e-Petition beim Deutschen Bundestag.

Gute Saat für Kiel läuft unter Wordpress 3.0.5
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